MODFLOW ist ein Computerprogramm, mit dem man Grundwasserstände und Grundwasserströmungen berechnen kann. Es ist ein Kommandozeilen-Programm, dass Eingaben erwartet, bevor es etwas ausspuckt. Das heißt, man könnte im Grunde mit einem Texteditor allein ein ganzes Grundwassermodell aufbauen. Weil Menschen aber besser durch sehen und mit den Händen arbeiten, wenn sie mit der Welt interagieren, gibt es eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) für MODFLOW namens ModelMuse. Es übersetzt zwischen unseren Intentionen (ziehe hier einen Fluss entlang, da ist ein Brunnen etc.) und dem, was MODFLOW versteht. FloPy ist eine weitere Möglichkeit mit MODFLOW zu arbeiten. Es ist eine Python-Bibliothek, hat also keine GUI, dafür aber ne Menge Funktionen, mit denen wir MODFLOW ansteuern können. Wir steuern damit im Grunde einen Code (Fortran/C) mit einem anderen Code (Python). Erstmal unklar, wozu. Das FloPy-Modul besteht aus vielen Funktionen, die immer so anfangen: "flopy.mf6.irgendwas". Also zuerst das Modul FloPy, dann das Submodul "mf6" und schließlich eine sogenannte Klasse, die den Bauplan für ein Objekt enthält. Diese Objekte sind Pakete, die MODFLOW braucht. Im Grunde ersetzen diese Klassen die Buttons und Textfelder der GUI. Das ist der ganze Spuk. Man kann dadurch letztlich mehr machen, als die GUI allein einem erlaubt und vor allem viele Szenarien durchspielen. Python gilt auch als zugänglicher als Fortran.
Wasser strömt von hohem zu niedrigem Potential und schneller durch durchlässigeren Boden. Das ist alles. Ein Grundwassermodellierer meinte mal: Im Grunde kommen Hydrogeologen ihr ganzes Berufsleben mit drei Formeln klar, eine davon ist das eben beschriebene Darcy-Gesetz.
Realität vereinfachen wir in einem konzeptuellen Modell. Dieses unterteilen wir dann in einzelne Objekte, denen wir einen Wert zuweisen, z.B einen kleine geometrische Objekte mit einer bestimmten Ausdehnung.
Eine feinere Auflösung ist nicht gleich mit einem besseren Modell.
The modeled area is larger than the area of interest so as to include
natural boundaries of the system.
Download latest MODFLOW Download latest ModelMuse USGS Videos for MODFLOW Das Gebiet über für das Werte berechnet werden sollen muss größer sein als die Fläche für die eine Aussage getroffen werden soll. Die Grenzen des Berechnungsgebiets richten sich nach den Boundaries, die man im Untersuchungsgebiet festlegen kann.
Es bietet sich an ein Modell zu einem frühen Zeitpunkt im Projekt zu erarbeiten.
Zu hohe Wasserstände -> zu hohe Recharge oder zu niedrige Durchlässigkeiten.
Goal: I would like to model the drawdown of a well in a construction pit laying in a uniform aquifer for now to compare the results to analytical solutions.
Hatari Labs and Udemy- Courses
https://halfordhydrology.com/
Im "Specify initial grid"-Fenster kann ich Anzahl der Zellen in den Reihen und Spalten festlegen und die Anzahl der Schichten.
Lauter Akronyme
Räumliche Diskretisierung
Grobes Gitter = schnelle Berechnung, geringe Genauigkeit
Feines Gitter = Langsame Berechnung, große Genauigkeit
Was ist Gitterkonvergenz?
DIS
DISV
DISU
Über "Data" → "Edit Data Sets"→ "Layer Definition" lassen sich die Schichten nachträglich verändern in ihrer Ausdehnung
Diskretisierung mit FloPy
Zeitliche Diskretisierung
nlay
delr delc
top
botm
idomain
length_units
Smaller Cells dort, wo Wasserstände sich schnell ändern können, z.B in Nähe von Flüssen, Pumpen oder räumlich sich kurzfristig ändernder hydraulischer Leitfähigkeiten. Aber: Keine abrupten Zellgrößenwechsel, sondern graduell.
Domäne und Gitter
Eigenschaften des Grundwasserleiters ausgedrückt in Speicherkoeffizient, Durchlässigkeitsbeiwert, Mächtigkeit,
Grundwasserstände am Anfang
Boundary Conditions und Stressoren (Grundwasserentnahme, Grundwasserneubildung, Leaky Aquifer)
No-Flow-Boundary wäre z.B Wand, oder wenn Wasser nur entlang der Grenze fließt und sie nicht durchströmt wird.
Simulationszeit
MODFLOW hat für alles Packages
Über Model → Modflow Packages and Programs die Zusatzmodule einladen.
DIS Diskretisierung
NPF Aquifer-Kennwerte
STO Storage Package für transient models
IC Initial Conditions Anfangswasserstände
RCH
bei "Specified Flux" WEL
und RIV
bei "Boundary Conditions" CHD Feste Wasserstände an einer Boundary. Wasserstand in einem See, Küste, Fluss, der als konstant angesehen wird.
TDIS Time
Kein Austausch über eine gedachte Grenze. Zwei Wassertropfen, die nebeneinher in den See, Küste oder Fluss sich bewegen, ohne die Wege zu kreuzen. Da könnte man eine solche No-Flow-Boundary ziehen.
General head?
PHAST model Phasentreansport
FREEWAT
New MODFLOW-Model
Einheiten für Länge und Zeit einstellen. KBS wählen.
In "Layer Group Name" und "Bottom Elevation" sich in hydraulischer Leitfähigkeit unterscheidende Schichten des Aquifers eingeben. Man gibt die Höhenlage der Basis an; die Mächtigkeit jeder Schicht ergibt sich aus den Differenzen der Basishöhen.
Definieren das Gitter (Specify initial Grid) über die Anzahl der Spalten und Reihen. Oder No-Grid, wenn das Gitter beispielsweise aus einer Shapefile erzeugt werden soll.
Model -> MODFLOW-Time...
steady-state= Wasserstände ändern sich nicht mit der Zeit
transient = Wasserstände ändern sich mit der Zeit
Data -> Edit Data Set
-Required
-Hydrology
- Celltype
Default Formula
Case(Layer,1,0,0)
Kx Durchlässigkeitsbeiwerte in x-Richtung. In Klammern stehen die einzelnen Layer von oben nach unten und die kf-Werte, die man ihnen zuordnet. Die Zellen werden adressiert so:
Layer,Reihe,Spalte
Default Formula:
Case(Layer,50(m/d),0.01,200)
Ky Durchlässigkeitsbeiwerte in y-Richtung. In Klammern stehen die einzelnen Layer von oben nach unten und die kf-Werte, die man ihnen zuordnet.
Default Formula:
Kx
Kz Durchlässigkeitsbeiwert in z-Richtung, also nach unten/oben.Gängig ein zehntel der horizontalen Leitfähigkeit zu nehmen hier.
Kx/10
Model - > "Package and Programs"
Aktivieren NPF RCH WEL und RIV aktivieren.
Grundwasserneubildung
Niederschlag
Flusswassereintrag
Infiltration basins
Grundwasserneubildung ist der Antriebsmotor
Object Properties ändern für das Objekt, dass die Grundwasserneubildung betrifft.
MODFLOW-Features - activate RCH Package
Starting Time -1 Ending Time 0 und Recharge Rate 0.005
Um einen Brunnen zu setzen: Create a Point Object
Higher und lower z-coordinate definieren die Ausbautiefe des Brunnens. Man kann die Layer auswählen über "Edit(Formula)..."
Wir definieren diesen Punkt als Brunnen über MODFLOW-Features und dann das WEL-Package wählen.
Starting Time -1 Ending Time 0 and "Pumping rate per unit length or area" - "150000" m3/d - Pumping rate interpretation - "Direct"
Create straight-line object, um einen Fluss einzufügen und Doppelklick.
RIV-Package wählen unter MODFLOW-Features.
Conductance interpretation: Direct
Was bedeutet Konvergieren in diesem Zusammenhang?
Percentage Discrepancy gitb an den Unterschied der Bilanzierung von Wasser, das in das Modell fließt und ausfließt. Sollte möglichst klein sein.
FREEWAT-Anleitung für das Erstellen eines Modells